Manuka Honig – ein Heilmittel mit starker Wirkung gegen Bakterien

Manuka Honig

Der Manuka Honig ist an der dunkelgelben, fast braunen Farbe und an einem intensiven Geschmack zu erkennen.

Die Heilkraft des Honigs machen sich die Menschen schon seit tausenden von Jahren zu Nutzen. Während man früher intuitiv gehandelt hat, wird die Wirkung des Honigs heute mit großem Interesse erforscht. Dabei hat es der Manuka Honig der Honigforschung ganz besonders angetan.

Bei dem Manuka Honig handelt es sich um einen Honig, der in seiner Wirkung bislang einzigartig ist. Ebenso einzigartig ist auch sein Vorkommen. Denn der echte Manuka-Honig („Manuka Honey“) stammt ausschließlich aus Neuseeland und kleinen Teilen Australiens.

Gewonnen wird er aus dem Nektar der Blüten der Südseemyrte, auch Manukastrauch genannt. Der Manukastrauch gehört zu den Myrtengewächsen und ist mit dem australischen Teebaum verwandt. Der wissenschaftliche Name lautet „Leptospermum scoparium“. Umgangssprachlich spricht man häufig auch einfach von Manuka. Das ist der Name, dem die Maori dem Strauch gegeben haben.

Obwohl die Ureinwohner Neuseelands die Sydseemyrte schon lange zur Wundbehandlung ihrer Kranken nutzten, wie der Botaniker Joseph Banks bereits im 18 Jahrhundert beobachten konnte, hat man die Gewinnung des Manuka Honigs relativ spät entdeckt. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Honigbienen erst 1839 von Missionaren ins Land gebracht wurden. Heute sind es Ligistica Bienen die den Nektar für den wertvollen Manuka Honig sammeln.

Faktencheck zu Manuka Honig

  • Herkunft: Nektar der Südseemyrte aus Neuseeland
  • Besonderheiten: höchster bekannter MGO Gehalt aller Honigsorten; wirkt antiseptisch, antibakteriell und antioxidativ
  • Wichtigste Anwendungen: zur Wundheilung auch bei Verbrennungen, Desinfektion, gegen Pilzerkrankungen, Entzündungen diverser Art wie Halsschmerzen, Zahnfleisch uvm.
  • Darreichung: Manuka Honig pur, Manuka Creme, Manuka Zahnpasta, Manuka Gel, Manukaöl, Manuka Bonbons

Die Manuka Pflanze

Fakten: Manukapflanze

Botanischer Name: Leptospermum scoparium

Pionierpflanze: breitet sich auf brachliegenden Flächen aus

Ausprägung und Größen: Bodendecker sind knapp 5 cm hoch, Bäume von stattlicher Größe bis zu 15 m, Strauch zwischen 2 – 5m

Kultivierung: selbst kultivieren möglich, da Manuka Viren, Bakterien und Pilzen bekämpft und keine Pflanzenschutzmittel notwendig sind; rasche Verbreitung

Wer nach Neuseeland reist, wird auf der Nordinsel ausgedehnte Felder auf hügeligem Gelände finden. Diese sind von dem widerstandsfähigen Manukastrauch vielfach überzogen. Zur Blütezeit duften die Felder sehr aromatisch und sind alleine deshalb schon eine Reise wert.

Doch nicht jedermann erfreut sich an den Manuka Sträuchern. Den Bauern ist der Strauch ein Dorn im Auge. Denn sobald es dem Manuka Strauch auf den Feldern an pflanzlicher Konkurenz fehlt, breitet er sich ungehindert aus. Er erschwert so den Anbau anderer Pflanzen. Verbleibt nur ein kleines Wurzelstück im Boden, entwickelt sich daraus innerhalb kürzester Zeit neuer Aufwuchs.

Manuka ist ein rasch wachsender Strauch. Er ist zudem nicht wählerisch, was die Standortbedingungen auf Neuseeland angeht. Der robuste Strauch kann sich an widrigste Witterungsbedingungen anpassen. Er scheut weder Hitze noch Kälte.

Herkunft und Verbreitung des Manuka Strauchs in Neuseeland

Bienenstöcke in Neuseeland

Bienenstöcke inmitten der neuseeländischen Natur sorgen für permanenten Nachschub von weltweit stark nachgefragtem Manuka Honig.

Die Herkunft von Manuka bezieht sich ausschließlich auf Neuseeland. Dort wachsen die Sträucher überall. Sie sind auf der Nordinsel ebenso zu finden wie auf der Südinsel. Auch auf Stewart Island ist der Manuka Strauch anzutreffen.

Als Europäer nach Neuseeland kamen, wurden ganze Wälder für die Herstellung von Schiffen abgeholzt. Außerdem brannten Maori Flächen nieder, die sie als Ackerland nutzen wollten. Als diese Flächen später brachlagen, hat sich der Manukastrauch dort angesiedelt und ausgebreitet.

Neuseeland ist aus diesen Gründen von Manuka Sträuchern überzogen. Als die oben erwähnte Ligistica Biene auf die Inseln kam, fand sie ein El Dorado vor. Riesige Flächen blühender Manuka Sträucher fand sie vor. Sie sammelt bis heute auf den weiten Flächen Neuseelands den Nektar und verwandelt ihn in wertvollen Manuka Honig. Die neuseeländischen Imker stellen ihre Bienenstöcke heute inmitten dieser weitgehend unberührten Natur auf. Damit sorgen sie für stetigen Nachschub des wertvollen Honigs.

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Die Bedeutung von MGO und UMF

Es gibt den Manuka-Honig in unterschiedlichen Wirkungsgraden und verschiedenen Qualitäten. In Deutschland gibt der MGO-Wert Auskunft über den Methylglyoxal-Wert und damit über die Qualität des besonderen Honigs. In Neuseeland wird die Qualität des Honigs mit dem sogenannten UMF (Unique Manuka Factor = „einzigartigen Manuka Effekt“) ausgewiesen. Dafür lassen sich die neuseeländischen Imkerreien sogar kostenpflichtig lizensieren. Beide Faktoren geben Auskunft über die antibakterielle Aktivität des Manukahonigs. Die Daten zum MGO werden nämlich in einem unabhängigem Labor ermittelt.

Um neuseeländische UMF-Angaben mit europäischen Manuka Honig MGO-Angaben zu vergleichen, kann man sich an Umrechnungstabellen orientieren. Finden sich keine Angaben über MGO oder UMF auf dem Manuka-Produkt, besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine Manuka Fälschung handelt. Leider gibt es mittlerweile viele Fälschungen von Manuka Honig auf dem internationalen Markt.

Die in diversen Studien bewiesenen Wirkungen von Manukahoney haben für eine hohe weltweite Nachfrage nach aktivem Manukahonig gesorgt. Die Nachfrage ist aber weitaus höher als die möglichen Produktionskapazitäten, drum wird Manuka Honey leider vielfach gestreckt oder normaler Honig mit MGO zusätzlich versetzt.

Übersetzungstabelle UMF – MGO

Unique Manuka Factor UMF Methylglyoxal (MGO) mg/kg
10+ 263
15+ 514
20+ 829
40+ 829

Beispiel: wenn Sie einen hoch konzentrierten Manuka-Honig mit der Bezeichnung „MGO™ 400+“ suchen, bedeutet das, dass mindestens 400mg Methyglyoxal pro kg enthalten sind.

Herstellung von Manuka Honig

Manuka Honig mit MGO kann nur während der Blütezeit des Manuka Strauchs gewonnen werden. Imker müssen deshalb sehr sorgfältig arbeiten. Sie müssen dafür sorgen, dass nicht zu viele Pollen anderer Blüten in den Bienenstock gelangen. Das führt sonst zu einer unspezifischen Mischung, was der Qualität des hochwertigen Honigs einen Abbruch tut. Das rechtzeitige Austauschen der Waben zum Anfang und Ende der Blütezeit wirkt dem Effekt entgegen. Manuka Honey mit hohem und echtem MGO Gehalt ist die qualitative Folge dieses korrekten Honiganbaus.

Geerntet wird der Honig von den Imkern im Kaltschleuderverfahren. Dabei wird auf den Einsatz von Wärme verzichtet, so dass keine der wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Das Kaltschleuderverfahren ist die wohl schonendste Gewinnung von wertvollem Honig.

Um die Manuka-Honig Qualität festzustellen, werden Honigproben regelmäßig in ein Labor geschickt. Dort wird der Manukahonig MGO Gehalt gemessen wird und zertifiziert (zertifizierter MGOgehalt). Der MGO Gehalt gibt an, wie hoch die Methylglyoxal-Konzentration in Milligramm pro Kilogramm Honig ist.

Lebensmittelchemiker der technischen Universtität Dresden (TU Dresden) haben außerdem mit Unterstützung der neuseeländischen Regierung ein Verfahren entwickelt, mit dem sich der teure Manuka-Honig von anderen Honigsorten unterscheiden lässt. Das Verfahren wird mit Hilfe von Markersubstanzen und Statistik realisiert. Die Analyse des MGO, das nur in Manuka-Honig enthalten ist, bringt nämlich keine zuverlässigen Ergebnisse. MGO kann nämlich auch anderen Honigen einfach künstlich zugesetzt werden. Mehr zum Verfahren unter http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf501818f

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Wirkung und Anwendungen von Manuka Honig

Manuka Honig Anwendungen

Abbildung: Mögliche Anwendungen des Manuka Honigs in der Übersicht.

Manuka Honig wurde schon von den Ureinwohnern Neuseelands bei unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen verwendet. Sowohl in der innerlichen und äußeren Anwendung. So kam er zum Beispiel in der äußerlichen Anwendung zum Desinfizieren und Heilen von Wunden zum Einsatz. Aber auch bei Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten soll er gute Dienste leisten.

Zurückzuführen ist dies auf die:

  • antibakterielle,
  • antivirale,
  • antiseptische,
  • antimykotische, und
  • antientzündliche

Wirkung des neuseeländischen Honigs. Diese Wirkungen hat der besondere Honig dank seiner hochwirksamen Inhaltsstoffe. Neben Proteinen, Zucker und Wasserstoffperoxid ist der Stoff Methylglyoxal enthalten. Methylglyoxal ist ein Zuckerabbauprodukt und stellt die antibakterielle, aktive Komponente im Manuka Honig dar.

Die Wirkung des Manuka Honigs wird mittlerweile auch von Medizinern sehr geschätzt. So kommt der neuseeländische Honig in Krankenhäusern vermehrt zum Einsatz. Vor allem in der Wundversorgung leistet der Manukahoney nämlich gute Dienste.

Was die Wirksamkeit von aktivem Manuka Honey betrifft, so lässt sich diese in Kombination mit anderen Naturprodukten sogar messbar verstärken. Der wohl wichtigste Wirkungsverstärker ist Propolis. Des Weiteren können auch die folgenden Produkte die Wirksamkeit des Honigs unterschützen: Pollen, Gelée Royal, Grüner Tee, Aloe Vera

Video über Manuka Honig

Verwendungsmöglichkeiten von Manuka Honig

Generell betrachtet ist Manuka Honig innerlinch und äußerlich anwendebar. Als natürliches Antibiotikum wirkt er gegen eine Vielzahl von Bakterien, Viren und Pilze. Er ist sogar in der Lage, Krankenhauskeimen den Garaus zu machen. Er dämmt das Wachstum und die Verbreitung von antibiotikaresistenten Erregern ein. Beispiele dafür sind der Staphylococcus Aureus oder der Helicobacter Pylori. Dies macht ihm zu einem effektiven Mittel zur Behandlung von Wunden, Verbrennungen und Hauterkrankungen, die anfällig sind für Infektionen mit resistenten Keimen.

Weitere Einsatztgebiete sind Magen-Darm-Erkrankungen, Wundinfektionen, Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes und Pilzinfektionen.

  • Entzündungen:

    Geeignet für die Anwendung von inneren und äußeren Entzündungen. Zur äußeren Anwednung empfehlen sich Wundauflagen, während innere Entzündungen mit einer Einnahme von Manuka Honig behandelt werden. Der Honig verhindert, dass weitere Keime in die entzündeten Stellen eindringen. Er heilt betroffene Stellen von innen nach außen aus.

  • Erkältungen:

    Erkältungen sind in der Regel mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen verbunden. Der Honig lindert (innerlich angwendet) die Entzündungszeichen im Hals und stärkt gleichzeitig das Immunssystem. Symptome des Schnupfens können gelindert werden, indem die Naseninnenwand mit Honig bestrichen wird.

  • Immunsystem stärken:

    Ein geschwächtes Immunsystem bietet gesundheitsschädlichen Erreger eine gute Grundlage, um sich im Körper auszubreiten. Erkältungen, Mattheit und Müdigkeit sind die Folge. Mit der regelmäßigen Einnahme von Manuka Honig können die Abwehrkräfte gestärkt werden. Der Körper wird somit widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger.

  • Diabetisches Fußsyndrom:

    Patienten, die unter einem diabetischen Fußsyndrom leiden, haben häufig Wunden an Beinen und Füßen. Die Wunden können aufgrund von Durchblutungsstörungen nicht richtig verheilen. In vielen Fällen werden diese Wunden zusätzlich mit Keimen besiedelt, die das Ausmaß der Wunde noch verschlimmern. Wo Antibiotika oft versagen, vermag Manuka Honig bzw. der gammabetrahlte Medihoney (c) zu helfen. In Krankenhäusern nutzen Ärzte zur Behandlung offener, infizierter Wunden Wundauflagen mit Manuka-Honig. Das Ergebnis ist, dass die selbst chronischen Wunden nach kurzer Zeit ausheilen und sich schließen.

  • Haut:

    Bei der Hautpflege punktet Manuka Honig sowohl bei gesunder als auch bei kranker Haut. Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte belasten Betroffene durch Juckreiz und entzündete Stellen. Eine Hautpflege mit Manuka Creme oder Honig pur kann helfen, die Haut zu beruhigen, die Entzündungen zu reduzieren und den Juckreiz zu lindern. Münde Haut erlangt mehr Strahlkraft. Außerdem wird die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.

  • Verdauungssystem:

    Sind entzündliche Magen-Darm-Beschwerden Schuld an der Störung des Verdauungstraktes, kann man mit der Einnahme von Manuka Honig gegen die Beschwerden angehen. Erreger, wie Escherichia coli und Staphylococcus können das gesamte Verdauungssystem durcheinander bringen. Mit der Gabe vdes Heilhonigs können die Erreger wirkungsvoll bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Hochaktiver wirksamer Honig stärkt zusätzlich die Darmflora.

  • Zahnpflege:

    Manuka Honig eignet sich gemäß diverser Studien sehr gut zur Zahnpflege. Aktiver Manuka Honig fördert nämlich eine gesunde Mundflora. Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen, Karies und Entzündungen der Mundschleimhaut lassen sich dank der antimikrobiellen Heilwirkung von des Honigs gut behandlen und vorbeugen.

  • Mund- und Rachenraum:

    Zu Beschwerden im Mund- und Rachenraum zählen Aphten, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, Karies, Parodontose und Kehlkopfentzündungen. Zahnpflegeprodukte mit Manuka Honig wirken entzündungshemmend und lindern viele der genannten Probleme. Aber auch pur angewendet kann Manukahonig beim Abheilen der Entzündungen helfen.

  • Wundheilung:

    Kleine und große Wunden lassen sich sehr gut mit dem Heil-Honig behandeln. Großzügig aufgetragen hilft der Honig, die Wunden auszuheilen. Gleichzeitig bildet der Manukahonig eine natürliche Barriere, die das Eindringen von Keimen verhindert.

  • Verbrennungen:

    Manuka Honig lässt sich auch bei Verbrennungen wunderbar einsetzen. Wurde Hautgewebe nachhaltig geschädigt, hilft der Honig zerstörtes Gewebe abzutragen. Gleichzeitig unterstützt der Honig den Aufbau neuer Hautschichten und verhindert die Besiedelung pathogener Keime wie z.B. staphylococcus aureus oder helicobacter pylori.

  • Inneres Gleichgewicht:

    Manuka-Honig bringt Körper und Geist wieder in Einklang und kämpft aktiv an allen körperlichen Fronten dafür, dass der Konsument sich rundherum wohlfühlt. Bakterien wird der Nährboden entzogen, Entzündungen werden gelindert und auch das Immunsystem und die Abwehrkräfte werden mit der regelmäßigen Einnahme von Manuka Honig gestärkt. Müdigkeit, Stressanfälligkeit, Erschöpfung und Gereiztheit führen zu körperichem Unwohlsein. Der Honig aus Neuseeland wirkt gegen diese Symptome und fördert das innere Gleichgewicht.

Einnahmehinweise von Manuka Honig

Die Einnahme des Heilhonigs aus Neuseeland ist denkbar einfach. Je nach Bedarf und Erkrankung wird der Honig pur oder verdünnt eingenommen oder äußerlich auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen.

Bei Erkältungen, Husten und Halsschmerzen empfiehlt sich mehrmals täglich ein heißer Tee, der mit einem Teelöffel Honig gesüßt wird. Alternativ kann der Honig pur eingenommen werden. Der Honig sollte in diesem Fall so lange wie möglich im Mund behalten werden. Ein langsames Runterschlucken ist ebenfalls empfehlenswert, damit der Honig seine volle Heilwirkung entfalten kann.

Bei Nasennebenhöhlenentzündungen und Schnupfen können die Nasenwände von innen mit Manuka Honey bestrichen werden. Am besten vor dem Schlafengehen. So kann der Honig über Nacht auf die Nasenschleimhäute einwirken.

Bei Blasenentzündungen sollte Manuka Honey in Kräutertee gemischt werden und über den Tag verteilt getrunken werden. Je mehr, desto besser. So werden die Wirkstoffe aufgenommen. Mit der Flüssigkeit werden die Krankheitserreger zudem gleich ausgespült.

Manukaöl und Manuka Rinde

Manukaöl sowie Manukarinde sind ebenfalls Produkte des neuseeländischen Manuka Strauchs. Grundsätzlich bringen diese beiden Honigprodukte ebenfalls antiseptische Eigenschaften mit. Insbesondere bei Problemen im Mund und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich hat sich Manuka-Öl bewährt. Neben der inneren Anwendung eigent es sich auch sehr gut für Massagen. Manukaöl entspannt und wirkt beruhigend.

Manuka Rinde hingegen ist ein Produkt, das hierzulande so gut wie gar nicht zu finden ist. Dabei gilt die Rinde als hochwirksamer Entzündungshemmer. Die Maori haben aus der Rinde Aufgüsse hergestellt und damit Wundwickel gemacht. Aber auch bei Magen-Darm-Bescherden kam die Manukarinde zum Einsatz. Wer einen grünen Daumen hat, kann versuchen einen Manukastrauch heranzuzüchten.

Manuka Honig kaufen – unsere Kaufempfehlung

Wer sich beim Kauf von Manuka Honig sicher sein möchte, dass es sich um einen echten neuseeländischen, aktiven Manukahonig handelt und nicht um eine der vielfach in Umlauf gebrachten Fälschungen, sollte bei Kauf einige Dinge beachten.

Auf Qualitätssiegel achten! Echter Manuka Honey ist mit entsprechenden Qualitätsiegeln versehen. Qualitätssiegel sind der Honig MGO-Faktor und UMF (Unique Manuka Factor). Diese sollten gut sichbar auf der Verpackung des Honigs zu sehen sein.

Achtung vor Schnäppchen: Echter Manuka Honig hat seinen Preis. So kosten 250g, je nach Qualitätsstufe und MGOgehalt, zwischen 30 und 80 Euro. Wird der Honig aus Neuseeland für ca. 20 Euro/250g angeboten, sollte man genauer hinsehen. Es könnte sich um Fälschungen handeln. Diese werden häufig mit Bezeichnungen wie „activa Plus“ oder „active 12+“ in Umlauf gebracht und enthalten keinen echten speziellen Honig der Manuka Pflanze. Hier ist zum großen Teil MGO künstlich hinzugefügt worden.

Empfehlenswerter Manuka Honey aus New Zealand ist der Natrea Manuka Honig, den man im 1er Pack oder 2er Pack bei Amazon kaufen kann. Oder man kauft den neuseeländischen Manukahonig von Manuka Health per Direktimport aus Neuseeland. Man kann über Amazon von einem Versand noch am gleichen Tag bzw. Blitzversand bei Bestellungen ausgehen. Ebenso ist Amazon die Quelle von günstigsten Preisen für die Manukahoneys.

Medihoney: Bei Medihoney handelt es sich um eine Mischung aus Manuka- und besonders geeigneten australischen Honigen. Zudem ist der Medihoney gammabetrahlt, um medizinisch noch wirksamer zu sein. Dieser Honig ist frei verkäuflich in Apotheken erhältlich. Er wird vor allem in Krankenhäusern zur Wundbehandlung verwendet.

Manuka Honig richtig aufbewahren

Manuka Honig gibt es in ganz unterschiedlichen Verkaufsformen und Produkten, die eine breite Nutzung ermöglichen. Allen Produkten gemein ist die Art, wie sie am besten gelagert werden: kühl, trocken und dunkel.

Die Konsistenz des Honigs liefert einen Anhaltspunkt über seinen Frischezustand. Genießbarer Honig sollte cremig sein und eine hellbraune Färbung aufweisen. Sollten sich Kristalle gebildet haben, ist das kein Grund zur Sorge, sondern ein ganz normaler Vorgang im Honig.

Ist der Honig jedoch flüssig, sollte er nicht mehr verzehrt werden. Dies geschieht, wenn Raumluft in den Honig gelangt. Unter Feuchtigkeitseinfluss wird der Honig flüssig und damit ungenießbar.

Am besten bewahrt man den wertvollen Honig in einem dunklen Glas auf, das in einem trockenen und kühlen Raum gelagert wird. Natrea liefert seinen Honig im hochwertigen Violettglas aus. Dunkle Gläser sind der optimale Schutz für den speziellen Honig. Sie verhindern Alterungsprozesse, die durch sichtbares Licht im Glas des Manukahonigs ausgelöst werden.

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Manuka Honig Produkte

Die folgende Übersichtstabelle zeigt, welches Manuka Produkt für welche Anwendung am besten geeignet ist:

Produkt Anwendungsmöglichkeiten
Creme Wer unter unreiner Haut leidet und zu Akne- und Pickelbildung  neigt, findet in Creme, die Manuka Honig enthält, ein geeignetes Pflegeprodukt. Der Honig MGO Gehalt ist für die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Creme verantwortlich. Ein verbessertes Hautbild sowie eine rasche Abheilung und weniger Narben sind die sichtbare Folge der Anwendung von Manuka Honig Gesichtscreme.
Lippenpflege Lippenpflege auf Basis von aktivem Manuka Honig kann eine wertvolle Prävention sein, wenn die Lippen zu Herpes- und Bläschenbildung neigen. So ist die Lippenpflege eine grundsätzlich wohltuende Pflege, die der Lippenerkrankung sogar vorbeugen kann. Auch wenn bereits erste Anzeichen fühlbar sind, eignet sich eine Behandlung mit Manukahonig Lippenpflege. Mehrmals täglich aufgetragen, hilft sie, eine aufkommende Entzündung zu vermeiden. Außerdem unterstützt der Honig die Wundheilung maßgeblich.
Bonbons Bonbons mit Manuka-Honig und angereichertem Propolis haben einen entscheidenden Vorteil, denn sie sind einfach zu verzehren und können leicht mitgenommen werden. Regelmäßig gelutscht ermöglichen sie eine Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens. Direkt nach dem Essen wirken die Propolis Lutschbonbons entzündungshemmend und antibakteriell im Mundraum. Sie helfen so, Entzündungen an Zahnfleisch und Rachen vorzubeugen.
Manuka Öl Manuka Öl wird aus den Blättern und Zweigen der Südseemyrte gewonnen. Es hat eine vergleichbare antibakterielle Wirkung und entzündungshemmende Wirkung wie der Honig selbst. Manukaöl ist aber durch die flüssige Konsistenz für manche Anwendungsgebiete schlicht besser geeignet. Manuka Öl lässt sich so zum Inhalieren bei Erkältungen sowie als Zusatz zu einem Vollbad verwenden, das bei Hautkrankheiten und Erkältung Linderung verspricht. Als Massageöl kann es ebenso auf die Haut aufgetragen werden. Angereichert mit Wasser kann es zum Mundwasser werden, das den Mundraum pflegt, Entzündungen vorbeugt und Bakterien den Nährboden entzieht.
Manuka Honig Lösung Mit einer Manuka Honig Lösung lässt sich zum Beispiel die Nase durchspülen. Eine Lösung lässt sich aus dem Honig selber herstellen. Es wird einfach so viel Wasser hinzugefügt, dass das Produkt wässrig wird. Bei Schnupfen und verstopfter Nase ist eine Lösung aus dem Honig ausgesprochen praktisch. Abgefüllt in einen handelsüblichen Nasenspray-Behälter, kann es ständig mitgeführt werden.
Zahnpasta Manuka Zahnpasta mit Wirkungsverstärker Propolis eignet sich sowohl zur präventiven Zahnreinigung als auch zur Anwendung bei Parodontitis sowie Entzündungen im Mundraum. Zweimal täglich angewendet ,hilft Manuka Zahnpasta dabei, die krankmachenden Bakterien im Mundraum zu beseitigen.

Neben dieser Palette an Sonderprodukten auf Manuka Basis, lässt sich auch die klassischste Form, also pur, vielseitig anwenden. Dieser kann ähnlich wie regulärer Honig als Süßungsmittel von Tee oder Milch verwendet werden. Wärme tut der Wirkung des Honigs dabei keinen Abbruch. Manuka Honig löst sich in warmen Getränken einfach auf. Alternativ kann er als gesunder Brotaufstrich verzehrt werden. Zur Behandlung von äußeren Entzündungen kann der neuseeländische Honig direkt auf die betroffene Stelle äußerlich aufgetragen werden. Dort wirkt er entzündungshemmend und desinfizierend zugleich.

Für die pure Anwendung empfehlen sich insbesondere der Mund, der Rachen und die Nase. Die entzündungshemmenden Bestandteile im Honig sorgen für die Desinfektion von Mundschleimhäuten und Zahnfleisch. Insofern können mit purem Manuka Honig Zahnschmerzen gelindert und Entzündungen gehemmt werden. Das Einreiben der Nasenschleimhäute mit Manuka Honig lässt diese abschwellen. Außerdem ist der pure Manuka Honig zur Herstellung von Wundauflagen und Wickeln geeignet. Es ist eine schnelle Hilfe bei schmerzenden und chronischen Wunden, Verbrennungen und Insektenstichen. Auch punktuell hilft Manuka Honig unter einem Pflaster.

Hinweis: