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Manuka Honig für die Wundheilung

Manuka Honig zur Wundheilung

Manuka Honig unterstüzt nicht nur die Wundheilung bei Verbrennungen, Vereiterungen, Insektenstichen und Schnittwunden, er beugt auch vor Infektionen vor und schafft ein gutes Heilklima.

In der Regel heilen kleine Wunden von alleine ab. Sie sollten dennoch desinfiziert werden und mit einem Pflaster vor Schmutz und Keimen geschützt werden. Schwere Wunden wir großflächigere Brandverletzungen, entzündete Wunden, Wunden nach chirurgischen Eingriffen oder einer Strahlentherapie, müssen hingegen mit großer Sorgfalt behandelt werden, um Wundinfektionen vorzubeugen. Das gleiche gilt für chronische Wunden, die bei einigen Erkrankungen zur Symptomatik zählen.

Manuka Honig kann hier eine wertvolle Hilfe sein. Seine antibakteriellen Eigenschaften sind in der Lage zum einen schädliche Erreger in Wunden zu bekämpfen und zum anderen die Neubesiedelung von Keimen zu verhindern.

Die Behandlung erfolgt bei großen und chronischen Wunden mittels einer Wundauflage mit Manuka Honig, die ein feuchtes Wundmilieu erzeugt. Die feuchte Wundumgebung desinfiziert sich ständig selbst und schließt zudem die Wunde nach außen hin ab. Gleichzeitig verhindert die Honigschicht ein Ankleben des Wundverbandes an der Wunde. So wird beim Verbandwechsel kein neues Gewebe verletzt und die Heilung kann ohne weitere Verletzungen und unnötige Narbenbildung fortgesetzt werden.

Welche MGO Konzentration bei welcher Wunde?

Für kleinere Wunden MGO 100+

Die Ursache für Wunden können unterschiedlich sein. Je nachdem, was zu einer Verletzung führt, kann der Manuka Honig passend eingesetzt werden. Bei kleinen Verletzungen, wie sie zum Beispiel Hautabschürfungen darstellen, ist die Behandlung mit Manuka Honig der Stärke MGO100+ ausreichend.

Der Manuka Honig verhindert die Entzündung und beschleunigt den Heilungsprozess, Anfängliches Brennen wird rasch zurückgehen und die Schmerzen werden weichen, das ist zumindest die Erfahrung der meisten Betroffenen. Hilfreich ist, wenn vor der Behandlung Verunreinigungen entfernt werden, das begünstigt den Heilungsprozess und lässt ihn schneller verlaufen. Das Ausspülen mit einer Kochsalzlösung oder mit einem handelsüblichen Desinfektionsmittel oder auch mechanisches Reinigen sind je nach Wunde möglich.

Sollte die Reinigung der Wunde zu schmerzhaft sein, lässt sich der Honig auch direkt auftragen und zunächst einmal mit Verbandsmaterial verbinden. Beim Verbandwechsel löst man einen guten Teil der Verunreinigungen mit dem Honig ab.

Für tiefen und schweren Wunden MGO 250+ bis MGO 400+

Bei größeren Verletzungen oder Operationswunden sowie bei Brandverletzungen wird der Manuka Honig messerrückendick auf die Wunde und über die Wundränder hinaus aufgebracht. Auch die Ränder der Mullauflage sollte mit Honig bestrichen werden, um ein Ankleben an der Wunde zu verhindern. Eine Mullbinde fixiert anschließend den Wundverband, der regelmäßig erneuert werden sollte.

Je nach Tiefe der Verletzung ist MGO250+ oder MGO400+ ratsam. Es empfiehlt sich, die Produkte auszuprobieren, um die individuell messbare Wirksamkeit kennen zu lernen. Höher dosierte Manuka Honige tendieren etwas mehr zu schmerzen, was ein Zeichen für die antibakteriellen Aktivität und damit beschleunigte Heilung ist.

Manuka Honig richtig auftragen

Bei dem Auftragen des Honigs sollten Patienten beachten, dass unregelmäßig tiefe Wunden recht viel Honig brauchen, damit dieser in den letzten Winkel eindringen kann. Alle Vertiefungen der Wunden sollen mit dem Honig aufgefüllt werden. Erst dann ist es möglich, das nötige feuchte Wundklima zu kreieren. Fehlt dieses feuchte Wundklima, heilt die Wunde oberflächlich ab, eine nachhaltige Heilung aus der Tiefe des Gewebes heraus ist jedoch nicht möglich.

  Die richtige Wundversorgung

  • Frische Wunden sollten zuerst gereinigt werden. Dann wird Manuka-Honig MGO100+ direkt in die Wunde geschmiert, wobei der Honig auch über die Wundränder hinaus aufgetragen wird. Alternativ kann ein in Honig getränkter Wundverband auf die Wunde gelegt werden und entsprechend mit Mullverband verbunden werden. Zu Beginn der Behandlung den Wundverband täglich wechseln.
  • Bei chronisch Infizierten Wunden dauert die Heilungsphase etwas länger. der Honig erzeugt zunächst ein steriles Wundmilieu, bevor der Heilungsprozess beginnen kann. Auch beim diabetischen Fußsyndrom sorgt Manuka Honig für ideales Heilungsklima.

Das feuchte Wundklima, das lange Zeit als verpönt galt und als Bremse für den Heilungsprozess, ist in Kombination mit Manuka Honig wirkungsvoll. Das liegt daran, dass der enthaltene Wirkstoff Methylglyoxal keinen Sauerstoff braucht, um zu wirken.

Medihoney™ als Medizinprodukt zugelassen

Für die Behandlung von Wunden wurde im August 2005 ein Fertigpräparat unter der Bezeichnung „Medihoney™“ als Medizinprodukt zugelassen, das rezeptfrei in Apotheken oder im Internet erhältlich ist. Die gleiche Wirkung findet sich allerdings auch bei Manuka-Honigen, die das Qualitätssiegel MGO+ oder UMF tragen.

Weil derzeit massenhaft Fälschungen auf den Markt gebracht werden, ist es sinnvoll, sich über die Qualitätskriterien von echtem Manuka Honig zu informieren und nur seriöse Händler zu wählen. Bei Manuka-Honig-Fälschungen handelt es sich einfach um Honigsorten, bei denen kein MGO-Gehalt nachgewiesen werden kann, also auch kein Methylglyoxal enthalten ist – aber zu gleichen Preisen verkauft werden.

Videobeitrag über die Anwendung von Manuka Honig in der Wundbehandlung

 

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Hinweis:
manukahonig-neuseeland.de