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Manuka Öl

Manuka Öl
Das ätherische Öl des Manuka Strauchs (Manuka Öl) kann z.B. bei Erkältungen zur Dampfinhalation mit Wasser genutzt werden oder zum Einreiben von Entzündungen auf der Haut

Neben dem Manuka Honig wird auch Manukaöl aus dem Strauch der Südseemyrte gewonnen. Manuka Öl gehört zu den Teebaumölen, wobei es sich beim Manukaöl um das kostbarste Teebaumöl handelt. Wie auch der Honig, stammt das Manukaöl vom Manukastrauch ab, der ausschließlich in Neuseeland beheimatet ist.

Manuka-Öl enthält eine einzigartige Kombination an Inhaltsstoffen. Wie der Manuka Honig wirkt auch das Manuka Öl antibakteriell, antiviral und antifungizid. Die antiseptische und keimtötende Wirkug des Manukaöls ist sogar um einiges stärker, als die Wirkung von Karbolsäure, einem häufig angewendetem Antiseptikum.

Diese Eigenschaften führen dazu, dass Manuka-Öl für verschiedene Heilzwecke von sehr großer Bedeutung ist. Es gilt als äußerst gewebeschonend, da es keinerlei toxische Eigenschaften hat.

  Manuka Öl Faktencheck

  • Farbe: hellgelb - hellbraun
  • Geruch: erdig, holzig
  • Wichtigste Inhaltsstoffe: Sesquiterpene, Triketone, Sesquiterpenole, Monoterpene, Cineol
  • Eigenschaften: antibakteriell, antiviral, antimykotisch, antihistaminisch, hautregulierend, entzündungshemmend, schmerzstillend, juckreizstillend

Woran erkennt man echtes Manuka-Öl?

Manukaöl ist hellgelb bis hellbraun und lässt sich im Wasser und auch in Alkohol lösen. In seiner Konsistenz ist es leicht dickflüssig. Das reine Manukaöl ist hochwirksam und wird mittels Wasserdampfdestillation hergestellt.

Achtung bei gelbem Manuka-Öl

  • Sollte Manuka-Öl eine intensiv gelbe Farbe aufweisen, ist die ein Indiz dafür, dass es nicht mehr verwendet werden sollte.
  • Es ist entweder verdorben aufgrund unsachgemäßer Lagerung oder es handelt sich um Öl minderer Qualität.
  • Gelbes Manuka-Öl riecht ranzig und scharf und setzt häufig Sedimente am Boden ab.

Sollte das Öl süßlich riechen oder an Kampfer erinnern, wurde es vermutlich mit dem verwandten, aber deutlich güstigeren Eukalyptusöl gestreck. Dadurch steigt der Cineolgehalt, was zu einer deutlichen Qualitätsminderung führt. Allgemein kann man sagen, dass der Preis oft schon Aufschluss über die Echtheit des Manuka Öl gibt. Günstiges Öl wird häugif mit anderen Ölen oder mit Wasser gestreckt.

Inhaltsstoffe von Manuka-Öl

Im Manukaöl finden sich verschiedene Substanzen, die sich gegenseitig in der Wirkung steigern sollen, wennglich dieser Synergieeffekt noch nicht vollständg wissenschaftlich bestätigt ist.

In Manuka öl sind fast 100 organische Verbindungen enthalten. Dazu zählen:

  • 65% Sesquterpene - Sie sind besonders hautfreundlich und unterstützen die Wundheilung. Bei der Behandlung von Pickeln und Allergien spielen sie eine übergeordnete Rolle. Sie beschleunigen die Wundheilung und unterstützen die Regeneration von Haut und Schleimhaut. Außerdem wirken sie beruhigend auf das Nervensystem. Durch sie wird auch die Ausschüttung von Histaminen reguliert. Die ist von großer Bedeutung bei der Behandlung von Allergien.
  • 25% Triketone – Sie verflüssigen Schleim, wirken antibakteriell und antimykotisch. Sie sind äußerst hilfreuich bei der Bekämpfung von Pilzerkrankungend er Haut, sowie bei Infekten. Nebenbei steigern die die Konzentrationsfähigkeit.
  • 5% Sesquiterpenole - Sie nehmen Einfluss auf den Hormonhaushalt und stärken das Immunsystem. Aus der Grupper der Sesquiterpenole spielt Viridiflorol eine wichtige Rolle. Es festigt das Bindegewebe und die Lymphgefäße. Sehr hilfreich bei Venenproblemen.
  • 3% Monoterpene – Sie unterstützen die Bildung von entzündungshemmenden Stoffen im Körper und fördern die Herstellung von Kortisol. Dadurch können Schmerzen, Entzünungen und Allergien entgegengewirkt werden. Monoterpene wirken zudem stimmungsaufhellend.
  • 2% Cineol – ist besonders bei Erkältungen und Erkältungskrankheiten empfehlenswert. Allerdings sollte der Cineolgehalt stets unter 5% liegen, da der Stoff sonst ätzend und dadurch kontraproduktiv wirkt.

Das besondere an der Inhaltsstoffen des Manuka Öls liegt darin, dass sie in der einzigartigen Kombination nicht künstlich hergestellt werden können. Durch das Zusammenwirken der einzelnen Wirkstoffe potenzieren sich die Wirkungen gegenseitig. Manuka Öl wirk sowohl gegen Bakterien, als auch Viren und Pilze.

Durch die einzigartige Struktur der Inhalsstoffe ist es Mikroorganismen bislang nicht gelungen, Resistenzen genen Manuka zu bilden. Dies macht Manuka Produkte so interessant für die Bekämpfung Antibiotika resistender Keime.

Anwendungsgebiete von Manukaöl

Angewendet wird Manuka Öl in verschiedenen Bereichen. Doch obwohl das Anwendungsspektrum so breit gefächert ist, wirken die Inhaltsstoffe besonders effektiv bei Hauterkrankungen, sowie Problemen mit den Atemorganen. Eingesetzt wird Manuka-Öl zur Behandlung von:

  • Erkältungen
  • Wunden
  • Haarproblemen
  • Beschwerden in der Mundhöhle
  • Pilzerkrankungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelzerrungen
  • Venenproblemen
  • Hauterkrankungen

Selbst wenn keinerlei gesundheitliche Beschwerden existieren, kann das Immunsystem vorbeugend mit Manuka gestärkt werden.

In Neuseeland wird Manukaöl als Tonikum zur Beruhigung der Nerven eingesetzt. Es soll Patienten von nervöser Unruhe befreien. Außerdem kommt es ganz noch praktisch zur Anwendung: Als Massageöl gegen Muskelkater und Muskelverhärtungen steht es in dem Ruf, sich lindernd und entspannend auszuwirken.

Manuka-Öl bei Hautproblemen

Pickel und unreine Haut sowie Mitesser und Akne sind das Resultat eines unausgeglichenen Hautfett- und Talgproduktionshaushalts. Beeinflusst werden diese Hautprobleme sowohl genetisch, als auch hormonell.

Manuka Öl kann bei dieser Art Hautprobleme mit seinen antienzündlichen Inhaltsstoffen punkten. Das Öl wirkt wie ein Antiseptikum und tötet jene Keime ab, die für die entzündlichen Prozesse in der Haut verantwortlich sind. Dabei dringt das Öl auch in die unteren Hautschichten ein und kann dort Pickelherde gezielt auflösen. Außerdem trocknet Manukaöl kranke Hautareale aus und entfernt so die Grundlage, die Pickel für ihr Wachstum brauchen.

  Tipps Behandlung unreiner Haut mit Manuka

  • Einzelne Pickel lassen sich geszielt behandeln. Dazu ein Wattestäbchen in Manuka Öl tunken und auf die Hautunreinheiten auftragen.
  • Ist auch der Rücken und das Dekoltee von Pickeln und Akne befallen, sollte man einige Tropfen (ca. 10) in das Duschgel geben.

Manuka-Öl im Mund- und Rachenraum

Entzündungen im Mund-und Rachenraum sind eine Folge von übermäßigem Bakterienwachstum. Die Bakterien leisten Zersetzungsprozesse, in deren Folge unangenehme Gerüche entstehen. Abgesehen davon können die Bakterien nicht nur für eine Zahnfleischentzündung sorgen, sondern sie greifen die Zähne an. Karies ist die Folge und im schlimmsten Fall stirbt der Zahn ab und fault.

Manuka-Öl kann hier vorgeugend eingestzt werden, indem man den Mundraum regelmäßig mit Manuka-Mundwasser spült. Außerdem lassen sich Zahnfleischentzündungen und Infektionen im Mund- und Rachenraum mit Manuka-Öl in den Griff bekommen. Dazu eignet sich ein aus Manukaöl hergestelltes Mundwasser. Dies lässt sich ganz einfach selbst herstellen.

  Mundwasser mit Manuka Öl zum selber machen

  • Für eine Mundspülung mit Manuka Öl gibt man 3 bis 5 Tropfen Manuka Öl in ein Glas lauwarmes Wasser und rührt diese Mischung gut um. Pro Anwendung sollte man einen Schluck der Lösung in den Mund nehmen und möglichst lange damit gurgeln. Auf keine Fall sollte das Mundwasser geschluckt werden!
  • Das Manuka Mundwasser eignet sich neben der Behandlung von Zahnfleischentzündungen vorbeugend gegen Karies, zur Behandlung von Mundgeruch und zur Schmerzlinderung bei Zahnschmerzen.

Doch auch wenn Manukaöl den Bakterien die Lebensgrundlage entzieht, sollte man daran denken, eine erhöhte Mundhygiene walten zu lassen. Denn Bakterien werden wieder aktiv, sobald Speisereste in den Zahnzwischenräumen oder im Mundraum bleiben. Da hilft auch kein Gurgeln mit Manuköl. Regelmäßiges Zähneputzen, am besten mit einer Ultraschallzahnbürste, und der Einsatz von Zahnseide sowie Interdentalbürsten sind die Grundlage einer guten Mundhygiene.

Manukaöl bei Atemwegserkrankungen

Zu den weitverbreiteten Atemwegserkrankungen gehören vor allem Asthma und Bronchitis. Asthma ist eine chronische Erkrankungen wärhend die Bronchitis sowohl chronisch, als auch akut auftreten kann.

Von einer chronischen Bronchitis spricht man, wenn Reizhusten und Auswurf drei Monate pro Jahr in mindestens zwei aufeinanderfolgenen Jahren hat. Besonders betroffen sind Raucher von einer chronischen Bronchitis. Sie kann aber auch durch verschleppte Erkältung entstehen.

Bei einer Enzünding der Bronchialschleimhaut, auslgelöst durch Viren oder Bakterien, spricht man von einer akuten Bronchitis. In der Regel heilt die Bronchitis mit entsprechender Behandlung nach ein paar Tagen wieder ab. Es lohnt sich jedoch immer, den Körper zusätzlich zu unterstützen. Manuku Öl ist dabei gleich in zwei Punkten hilfreich. Es fördert das Abhusten und stärkt das Immunsystem.

  Inhalation mit Manuka-Öl

  • Bei einer beginnenden Erkältung oder Bronchitis, hat sich das Inhalieren mit Manukaöl bewährt. Hierzu 5 bis 7 Tropfen auf 1,5 bis 2 Liter heißes Wasser geben. Anschließend den Kopf über die Schüssel beugen und mit einem Handtuch abdecken und die Dämpfe so lange einatmen, bis der Sud abgekühlt ist und keine Dämpfe mehr aufsteigen.
  • Die Inhalation eignet sich auch bei "einfachen" Erkältungen, Husten oder zur Hautpflege als Gesichtreinigung, da sich durch den Dampf die Poren öffnen.

Manukaöl zur Wundheilung

Manuka-Öl eignet sich zur Wundbehandlung. Die antiseptische Wirkung unterstützt den Heilungsprozess bei akuten, ebenso wie bei chronischen Wunden. Bei eitrigen Wunden löst es den Eiter auf und schützt die Wunde vor einer Neuinfektion. Auch zur Desinfektion von Wunden erweist es sich als sehr wirksam.

In der Rinde der Manukapflanze werden vermehrt Triterpensäuren und Ellagsäuren angelagert. Kocht man die Rinde aus und stellt daraus einen Aufguss her, wirkt dieser adstringierend. Das bedeutet, dass der Aufguss eine zusammenziehende Wirkung entfaltet. Aufgetragen auf die Haut verschließen sich offene Wunden schneller, innerlich angewendet können sich Entzündungen im Magen-und Darmbereich schneller zurückbilden. Allerdings ist Manukarinde nur schwer im Handel erhältlich.

Manukaöl im Haushalt

Nicht zu vergessen ist die Einsatzmöglichkeit von Manukaöl im Haushalt. Etwa 20-30 Tropfen im Putzwasser eines 10-Liter-Eimers lassen Schimmelsporen verschwinden. Verbraucher können mit dem Manukaöl-Wasser wie gewohnt arbeiten, sollten die Oberflächen aber nicht mit reinem Wasser feucht nachwischen. Wer Manukaöl bei einem Waschgang mit in das Spülfach der Waschmaschine gibt, säubert die Maschine von unangenehmen Gerüchen. Es lässt sich auch der Kühlschrank mit Manukaöl-Wasser auswaschen, genauso wie Schränke, Spüle und die Herdoberfläche. Die keimtöteten Inhaltsstoffe sorgen für Hygiene.

 

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Hinweis:
manukahonig-neuseeland.de