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Herkunft des Manuka Honigs

Herkunft des Manuka Honigs
Manuka Honig wächst fast überall in Neuseeland - bevorzugt in alpinen Regionen

Manuka Honig ist weltweit einzigartig. Dabei handelt es sich um Honig, der aus dem Nektar der Südseemyrte gewonnen wird und ausschließlich in Neuseeland (und kleinen Teilen von Australien) vorkommt und hergestellt wird. Die dort vorkommenden Honigbienen sammeln den Nektar Manukastrauches, auch Neuseelandmythe oder von den Maori schlicht „Manuka“ genannt. Der botanische Name lautet Leptospermum scoparium Es besteht eine Verwandtschaft zum australischen Teebaum.

Bei Manuka handelt es sich um ein sehr zähes Gewächs, dass besonders in entlegenen Gebirgsregionen im Norden Neuseelands beiehmatet ist. Die Pflanze wächst aber auch in anderen Gebieten der Nord- und auch auf Teilen der Südinsel. Selbst auf Stewart Island ist die Pflanze anzutreffen.

Die Südseemyrte - Anspruchslose Pflanze aus Neuseeland

Der Manuka Strauch
Die Südseemyrthe, die die Basis des Manuka Honigs darstellt, ist eine besonders robuste Pflanze, die schnell wächst und keine besonderen Anforderungen an Wetterbedingungen stellt.

Die Manuka-Pflanze ist äußerst robust, anpassungsfähig und wächst sehr schnell. Da sie keine besonderen Bedingungen an die Bodenbeschaffenheit, Sonneneinstahlung und Wasser stellt, gedeiht sie fast überall in Neuseeland. Frost verträgt Manuka ebenso wie Dürre, Sonne und Wind. Eine besondere Eigenschaft von Manuka besteht darin, dass die Pflanze ihre Pestizide selbst erzeugen kann. So schützt sich die Pflanze selbst vor Pilzen, Bakterien und anderen Feinden.

Während der Blütezeit werden die Berghänge von einem weiß-rosa Schleier der Manuka-Blüten überzogen. Davon werden die Bienen magisch angezogen. Aber auch wir Menschen lassen uns verzaubern von diesem malerischen Anblick.


Schon die Maori nutzten die "Manuka-Apotheke"

Aus der Südseemythe wird neben Manuka-Honig auch das Manukaöl gewonnen. Beide Produkte enthalten ätherische Öle, die entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Bereits im 18. Jahrhundert konnte der bekannte Botaniker Joseph Banks bei den Maoris beobachten, wie diese verschiedene Pflanzenteile der Manuka-Pflanze nutzten, um unterschiedliche Krankheiten zu kurieren.So hat man die Samenkapseln und Blätter für Umschläge bei Verbrennungen, Insektenstichen und Entzündungen verwendet.

Die Maori haben Manuka zur Behandlung von Rachenentzündungen, Harnwegsinfekten, Verdauungsbeschwerden, Erkältungen, Fieber und Rückenschmerzen verwendet.

Maori und Manuka Honig
Maori haben Verletzungen ihrer Krieger schon damals mit Manuka Honig behandlet

Während die Pflanzenteile der Südseemythe schon lange von den Ureinwohnern Neuseelands für Heilzwecke genutzt wurden, dauerte es bis zur Herstellung des ersten Manuka-Honig relativ lange. Die ersten Bienen kamen erst 1839 nach Neuseeland, als englische Missionare zwei Bienen-Stöcke in das Land einfhrten. Heute sammeln sogenannte Ligustica-Bienen den Blütennektar des Manukastrauches und produzieren den begehrten Manuka-Honig, der in Berufsimkereien im schonenden Kaltschleuder-Verfahren geerntet wird.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren der Honiggewinnung aus den Honigwaben, wird bei der sogenannten Kaltschleuderung der Honig ohne Zusatz von Wärme geerntet. Somit bleiben auch wärmeempfindliche Inhaltsstoffe des Manuka Honigs erhalten, die für Heilzwecke von großer Bedeutung sind.

 

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Hinweis:
manukahonig-neuseeland.de