Manuka Honig – ein Heilmittel mit starker Wirkung gegen Bakterien

Manuka Honig MGO 400+, 500 g

Manuka Honig

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Manuka Honig aus Neuseeland
Bienenstock in Neuseeland. Dieter Schütz / pixelio.de

Der echte Manuka Honig stammt ausschließlich aus Neuseeland und wird aus dem Nektar des Manukastrauches gewonnen. Der Manukastrauch gehört zu den Myrtengewächsen und ist auch unter der Bezeichnung Südseemyrte bekannt. Der wissenschaftliche Name lautet „Leptospermum scoparium“. Umgangssprachlich spricht man häufig auch einfach von Manuka. Zu finden ist der Manukastrauch überwiegend in alpinen Regionen Neuseelands wie beispielsweise in den Regionen Wairarapa und Tairawhiti, sowie im Südosten Autraliens.

Obwohl die Ureinwohner Neuseelands die Sydseemyrte schon lange zur Wundbehandlung ihrer Kranken nutzten, wie der Botaniker Joseph Banks bereits im 18 Jahrhundert beobachten konnte, hat man die Gewinnung des Manuka Honigs relativ spät entdeckt, was nicht zuletzt daran lag, dass die Honigbienen erst 1839 von Missionaren ins Land gebracht wurden.

Heute sind es Ligistica Bienen die den Nektar für den wertvollen Manuka Honig sammeln.

Widerstandsfähige Pionierpflanze: Der Manuka Strauch

Die Manukapflanze gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Es gibt Bodendecker, die knapp 5 cm hoch wachsen und es gibt Bäume, die die stattliche Größe von 15 m erreichen. Die häufigste Erscheinungsform ist jedoch der Strauch. Zwischen 2 und 5 m wächst der Manukastrauch in seiner Heimat.

Es handelt sich um eine sogenannte Pionierpflanze. Das bedeutet, dass sie Fuß fasst, wenn Flächen brachliegen. Fehlt die pflanzliche Konkurrenz, dann wächst der Manukastrauch stark und breitet sich ungehindert aus. Landwirte in Neuseeland schimpfen sogar über die Pflanze, weil sie nun „überall wächst wie Unkraut“. Eine Manukapflanze komplett auszumerzen, erweist sich für die neuseeländischen Bauern als nahezu unmöglich. Manuka ist extrem vital. Selbst, wenn nur ein kleines Wurzelstück im Boden verbleibt, entwickelt sich daraus innerhalb kürzester Zeit neuer Aufwuchs.

Wer nach Neuseeland reist, wird auf der Nordinsel ausgedehnte Felder auf hügeligem Gelände finden, die von dem widerstandsfähigen Manukastrauch überzogen sind. Zur Blütezeit duften die Felder sehr aromatisch und sind alleine deshalb schon eine Reise wert.

Weitere Ausbreitung von Manuka in Neuseeland

Als die Maori Neuseeland besiedelten, brachten sie diverse Tiere mit, unter anderem auch Ratten. Die Ratten verwüsteten die heimische Tierwelt, so dass die Maori mehr und mehr Ackerland brauchten, um zu überleben. Den dortigen Aufwuchs brannten sie nieder. Später kamen die Europäer nach Neuseeland und holzten außerdem die Kauriwälder ab, um aus dem Holz Schiffe und Häuser herzustellen. Damit schlug die Stunde der Manuka. Der Strauch besiedelte diese brachliegenden Flächen und erschuf damit neuen Lebensraum für die verbliebenen Tiere auf Neuseeland. Dasselbe geschah auch mit den vormals als Ackerfläche genutzten Arealen der Maori, sobald diese den Anbau einstellten oder verlagerten.

Neuseeland ist aus diesen Gründen von Manuka Sträuchern überzogen. Als die oben erwähnte Ligistica Biene auf die Inseln kam, fand sie eine Art El Dorado vor, nämlich riesige Flächen blühender Manuka Sträucher.  Sie sammelt bis heute auf den weiten Flächen Neuseelands den Nektar und verwandelt ihn in wertvollen Manuka Honig. Die neuseeländischen Imker stellen ihre Bienenstöcke heute übrigens inmitten dieser weitgehend unberührten Natur auf und sorgen für stetigen Nachschub des köstlichen Bienenprodukts.

Vorkommen von Manuka

Manuka Honig ist ein rasch wachsender Strauch und er ist nicht wählerisch, was die Standortbedingungen auf Neuseeland angeht. Der Strauch ist auf gut gewässertem Grund zu finden, er wächst aber auch auf Geröllfeldern und auf trockenliegenden Hügelkuppen und Hängen.

Unter neuseeländischen Witterungsbedingungen reichen dem Strauch äußerst karge Standorte zum Überleben. Selbst Staunässe können die Pflanzen vertragen. Der Manuka Strauch wächst auf Neuseeland an heißen und sonnigen Standorten, er wächst aber auch im Schatten. Doch erst, wenn der Strauch einige Jahre alt ist, kommt er mit anhaltender Trockenheit zurecht und trotzt Wind und sogar Frost. Die Vegetationsgrenze, die bei knapp 1400 m Höhe liegt, ist auch gleichzeitig die Grenze der Vegetationszone des Manukastrauchs.

Biologische und ökologische Besonderheiten von Manuka

Manuka ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Pflanze. So ist zum Beispiel ein konventioneller Pflanzenschutzmitteleinsatz bei diesem Gewächs nicht nötig. Der Grund ist, dass der Strauch selbst Stoffe herstellt, die Bakterien, Viren und Pilze abtöten. Im gewerblichen Anbau verwenden die Produzenten bei der Ölgewinnung den entstehenden Trester dazu, ihre Felder damit zu mulchen. Damit gelangt auch der Abfall zurück in den natürlichen Kreislauf und nutzt den Pflanzen. Bei einigen sehr feuchten Standorten leiden die Sträucher unter Mehltau, der unter schlechten Bedingungen durchaus erhebliche Schäden an dem Manuka Strauch verursachen kann.

Neuseeland ist, was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln an Manukasträuchern angeht, quasi völlig unberührt. Wenn der Imker seine Bienen zum Sammeln von Manuka Nektar losschickt, dann ist das Produkt in der Regel naturbelassen und als Bio-Produkt einzustufen und zwar auch dann, wenn ein klassisches Bio-Siegel fehlt. Welche Einflussfaktoren dafür sorgen, dass aus dem schmackhaften Manuka Honig ein „aktiver“ Honig wird, ist noch nicht umfassend geklärt, sondern diese Frage gibt noch immer Rätsel auf. Sicher ist, dass spezielle Standortbedingungen, die genetische Grundstruktur der Pflanze und auch klimatische Stressfaktoren (zum Beispiel extreme Standorte und harte Winter) die Anreicherung der aktiven Stoffe im Nektar begünstigen.

Die Bedeutung von MGO und UMF bei Manuka Honig

Wie erwähnt gibt der MGO Gehalt Auskunft über die Qualität von Manuka Honig. Wird der Honig in Deutschland unter kontrollierten Bedingungen abgefüllt, wird das Produkt entsprechend gekennzeichnet. Die antibakterielle Aktivität des Manuka Honig schlägt sich in der Angabe des MGO-Gehalts wieder. Die Analyse des Wertes muss durch ein anerkanntes und unabhängiges Labor durchgeführt werden. Wenn Verbraucher einen solchen Wert auf einem Produkt nicht finden können, so besteht dennoch die Möglichkeit, sich die Informationen zu beschaffen. Eine Option, um die Qualität von Manuka Honig festzustellen ist, den Abfüller direkt zu kontaktieren und nachzufragen. Dieser kann anhand der Kontrollnummer auf dem Honigglas die dazugehörigen Analyseergebnisse vom Labor anfordern und die Informationen an den fragenden Verbraucher weitergeben.

In Neuseeland greifen die deutschen Standards allerdings nicht. Die Neuseeländer drücken die Qualität des Honigs mit dem sogenannten „einzigartigen Manuka Effekt“ aus. UMF heißt er abgekürzt und steht für Unique Manuka Factor. Er darf übrigens nur für Manuka Honig aus Neuseeland vergeben werden.

Damit neuseeländische Imkereien die Erlaubnis haben, den UMF-Wert auf ihren Manuka Honiggläsern zu verzeichnen, müssen sie sich kostenpflichtig lizenzieren lassen. Wenn Verbraucher einen original neuseeländischen Manuka Honig kaufen, dann benötigen Sie eine Übersetzung der Werte auf deutsche MGO-Standards, um die Qualitätsangaben überhaupt beurteilen zu können.

Herstellung von Manuka Honig

Manuka Honig kann nur während der Blütezeit des Manuka Strauchs gewonnen werden. Imker müssen deshalb sehr sorgfältig arbeiten und dafür sorgen, dass nicht zu viele Pollen anderer Blüten in den Bienenstock verbracht werden. Das führt zu einer unspezifischen Mischung, was der Qualität einen Abbruch tut. Das rechtzeitige Austauschen der Waben zum Anfang und Ende der Blütezeit wirkt dem Effekt entgegen.

Um festzustellen, welche Qualität ein Manuka Honig aufweist, schicken Imker den Honig in ein Labor. Dort wird der MGO-Gehalt bemessen. Je höher der Gehalt, desto wirksamer der Honig.

Wirksamkeit von Manuka Honig lässt sich verstärken

Die Wirksamkeit von Manuka Honig lässt sich mit anderen Essenzen und Naturprodukten messbar verstärken. Zu den Hauptakteuren gehören

  • Propolis
  • Pollen
  • Geleé Royal
  • Grüner Tee
  • Aloe Vera

Insbesondere Propolis ist aus dieser Auflistung hervorzuheben. Es scheint nämlich so zu sein, dass Propolis in Kombination mit Manuka Honig die Nebenwirkungen von Krebserkrankungen eindämmt. Manche Studien sprechen Propolis gar krebshemmende Eigenschaften zu. Wird Manuka Honig zusammen mit Propolis angewendet, kämpfen Patienten mit doppelten Waffen, nämlich innerlich und äußerlich gegen Krebs.

Anwendungsgebiete von Manuka Honig

Generell betrachtet ist Manuka Honig wirksam bei Infektionen innerlich und äußerlich. Bakterieninfektionen wie entzündete Atemwege (Grippe, Bronchitis, Schnupfen), Entzündungen im Magen-Darmtrakt sowie Beschwerden aufgrund von entzündeten Wunden, Schnitten oder Insektenstichen fallen allesamt unter die Kategorie Infektionen. Der Manuka Honig bekämpft die dafür verantwortlichen Bakterien und dämmt ihr Wachstum ein.

Die antibakterielle Wirksamkeit von Manuka Honig liegt an der hohen Konzentration von Methylglyoxal. Ärzte und Wissenschaftler schätzen diese Eigenschaften sehr. Eingesetzt als Desinfektionsmittel bekämpft Manuka Honig nicht nur Krankheitskeime, sondern er entzieht neuen Keimen die Lebensgrundlage.

Äußere Anwendungsgebiete

  • Verletzungen: Wunden, Schnitte, Hautabschürfungen, Brandwunden, chronische Wunden, diabetisches Fußsyndrom
  • Verbrennungen
  • HauterkrankungenSchuppenflechte, Akne, trockene und rissige Haut, Ekzeme, Neurodermitis
  • Mykosen (Pilze)
  • Insektenstiche
  • Infektionen

Innere Anwendungsgebiete:

  • ErkältungenSchnupfen, Husten, Rachenentzündungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Blasenentzündung
  • Hefepilze
  • Magenschleimhautentzündung
  • Darmentzündung: Reizdarm, Colitis, Durchfall
  • Gestörte Verdauungstätigkeit
  • Magengeschwüre
  • Sodbrennen und Refluxkrankheit
  • Speiseröhrenentzündungen
  • Zahnfleischentzündungen: Parodontose, andere Entzündungen im Mundraum

Hinweise zur Einnahme von Manuka Honig

Die Einnahme von Manuka Honig ist denkbar einfach. Je nach Bedarf und Erkrankung wird mehrmals täglich ein Teelöffel voll Honig genossen. Die Honig-Dosis kann aber auch in Tee oder warmer Milch eingerührt und auf diese Weise eingenommen werden.

Zu warm darf der Manuka Honig jedoch nicht werden. Zu große Hitze dezimiert die wertvollen Inhaltsstoffe des Manuka Honigs weitgehend. Wer Honig in erhitzten Speisen verwenden und von den positiven Auswirkungen profitieren möchte, greift am besten auf andere Honigsorten zurück.

Gezielte Anwendung von Manuka-Honig im Mund- und Rachenraum

Häufig ist bei Manuka Honig nur von einem Heilmittel die Rede, es ist darüber hinaus auch ein vorzüglich schmeckendes Lebensmittel. Manuka Honig schmeckt trotz oder gerade wegen seiner vielfältigen positiven gesundheitlichen Auswirkungen immer noch wie ein Honig. Er ist süß und lecker mit einer leicht bitteren Note im Abgang. Manche Konsumenten beschreiben den Geschmack erdig und bodenständig, fast mineralisch. In jedem Fall ist er schmackhaft und erweitert den persönlichen Speiseplan vortrefflich.

Für die pure Anwendung empfehlen sich insbesondere der Mund, der Rachen und die Nase. Die entzündungshemmenden Bestandteile im Manuka Honig sorgen für die Desinfektion von Mundschleimhäuten und Zahnfleisch. Insofern können mit purem Manuka Honig Zahnschmerzen gelindert und Entzündungen gehemmt werden. Das Einreiben der Nasenschleimhäute mit Manuka Honig lässt diese abschwellen.

Manuka Honig auf dem Speiseplan

Wer regelmäßig sein Frühstücksbrötchen mit Manuka-Honig genießt, das Müsli, die Eier- und Süßspeisen, die Salatdressings oder den abendlichen Tee damit süßt, tut einiges für ein starkes Immunsystem. Manuka Honig bringt Körper und Geist wieder in Einklang und kämpft aktiv an allen körperlichen Fronten dafür, dass der Konsument sich rundherum wohlfühlt. Bakterien wird der Nährboden entzogen, Entzündungen werden gelindert und auch das Immunsystem wird mit der regelmäßigen Einnahme von Manuka Honig stark und abwehrbereit, falls Bakterien oder Viren angreifen. Ganz nebenbei bringt Manuka Honig Menschen ihr inneres Gleichgewicht zurück. Das ist eine Folge der positiven Wirkungen auf den Körper. Denn wenn der Körper belastet ist, leidet letztlich auch die Seele. Infolgedessen entwickeln sich Müdigkeit, Erschöpfung, Gereiztheit und eine Überempfindlichkeit gegen Stress. Kurzum: Geht körperliches Unwohlsein zurück, steigt das allgemeine Wohlbefinden.

Manuka Honig: Prophylaxe in der äußeren Anwendung

Manuka Honig kann auch vorbeugend genutzt werden. Das ist vor allem bei Wunden sinnvoll, da eine Behandlung mit Manuka Honig die Wunde direkt desinfiziert und den Nährboden für die Besiedelung von krankmachenden Bakterien entzieht. Die Prophylaxe dient dazu, eine Entzündung der Wunde zu vermeiden sowie unerwünschte Infektionen mit schmerzhaften Vereiterungen auszuschließen. Das gilt auch für Verbrennungen, Insektenstichen oder sonstige Verletzungen der Haut durch Schnitte, Dornen oder Splitter.

Der pure Manuka Honig ist zur Herstellung von Wundauflagen und Wickeln geeignet. Es ist eine schnelle Hilfe bei schmerzenden Wunden, Verbrennungen und Insektenstichen. Auch punktuell hilft Manuka Honig unter einem Pflaster. Große Wunden sollten, wenn keine Fremdkörper in ihr sind, sogleich mit einer messerrückendicken Schicht bestrichen und anschließend mit Mull oder einem sauberen Leintuch abgedeckt werden. Die Honigschicht sollte über die Wundränder hinausgehen, damit die Abdeckung nicht an der Wunde ankleben kann.

Wirkung von Manuka Honig bei Verbrennungen

Auch verbrannte Haut lässt sich mit Manuka Honig behandeln. In diesem Fall gilt das Prinzip „viel hilft viel“. Vorsicht ist bei der Anwendung dennoch geboten. Menschen, die so starke Verbrennungen davongetragen haben, dass eine Behandlung nötig wird, sind extrem schmerzempfindlich. Beim Auftragen ist deshalb darauf zu achten, keinen großen Druck auszuüben. Außerdem ist es ratsam, neben dem Manuka Honig keine anderen Präparate zu benutzen.

Manukaöl und Manuka Rinde

Manukaöl sowie Manukarinde sind ebenfalls Produkte des neuseeländischen Strauchs. Grundsätzlich bringen diese beiden Produkte ebenfalls antiseptische Eigenschaften mit sich. Je nach Beschwerdebild kann Manukaöl eine willkommene Alternative zu Manuka Honig sein. Wenn Verbraucher den Geschmack des Honigs nicht mögen, ist Manukaöl ein passender Ersatz. Insbesondere bei Problemen im Mund und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich hat das wirksame Öl sich bewährt. Manukaöl ist in der äußeren Anwendung auch zur Massage geeignet und es soll generell beruhigend wirken.

Manuka Rinde hingegen ist ein Produkt, das hierzulande so gut wie gar nicht zu finden ist. Um Abhilfe zu schaffen, können interessierte Verbraucher die Südseemyrte selbst kultivieren. Als Kübelpflanze am richtigen Standort wächst der Manukastrauch auf bis zu 3 Meter Höhe heran. Sonnig, am besten an der Südseite des Hauses vor einer warmen Mauer und in einer windgeschützten Ecke ohne Staunässe – so sollte der Standort sein. Kommt noch der perfekte pH-Wert von 5,5 dazu, steht einem erfolgreichen Anbau nichts mehr im Weg. Der Strauch sollte feucht gehalten und im Winter vor Frost geschützt werden. Ein heller Standort, zum Beispiel im Wintergarten, ist in der kalten Jahreszeit perfekt.

Video über den Bakterienkiller Manuka Honig

Manuka Honig Kaufempfehlung

Nicht immer ist in Honiggläsern mit der Aufschrift Manuka Honig auch der gewünschte Honig drin. Zu dieser Erkenntnis gelangte man, als man die Produktionsmengen mit der Verkaufsmenge verglich. Obwohl nur 1.700 Tonnen Manuka-Honig im Jahr produziert wird, werden jährlich mehr als 10.000 Tonnen verkauft. Seriöse Vertriebe setzen daher auf geprüfte Qualitätssiegel und eine MGO-Mengenangabe – um den Kauf von Manuka Fälschungen zu vermeiden. Das gilt für Manuka-Honig, aber auch für im Handel und Apotheken erhältliche Manuka-Honig-Produkte.

Auch hat die Güte und Qualität des Manuka Honigs einen Einfluss auf die Verzehr- und Dosiermenge des Produkts. Je höher der Honiganteil im erworbenen Produkt ist, desto weniger muss davon eingenommen werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. In der Regel beinhalten die Herstellerangaben auch Hinweise zum Verzehr. Dabei kann die Dosierung zwischen drei bis sechs Teelöffeln am Tag variieren. Bei der äußeren Anwendung gilt eine Einwirkzeit von zwei Stunden als Minimum. Auch kann Manuka Honig (in Abhängigkeit von den Beschwerden) über Nacht einwirken. Für Säuglinge ist die Einnahme von Honig grundsätzlich verboten. Diabetiker sollten die Einnahme ärztlich abklären.

So ist Manuka Honig erhältlich

Manuka Honig gibt es in ganz unterschiedlichen Verkaufsformen und Produkten, die eine breite Nutzung ermöglichen. Allen Produkten gemein ist die Art, wie sie am besten gelagert werden: kühl, trocken und dunkel. Die Konsistenz des Honigs ist ein recht guter Indikator für seine Verwendbarkeit. Fester Honig, der cremeartig ist oder gar Kristalle gebildet hat, zeigt einen ganz normalen Prozess im Honig an. Flüssiger Honig sollte indes nicht mehr verzehrt werden, denn Honig wird nur unter Feuchtigkeitseinfluss flüssig. Der beste Aufbewahrungsort für Manuka Honig ist ein dunkles Glas, das in einem trockenen und kühlen Raum gelagert wird. Der Kühlschrank ist also nicht der richtige Ort für Manuka Honig.

Die folgende Übersichtstabelle zeigt, welches Manuka Honig Produkt für welche Anwendung am besten geeignet ist:

Creme Wer unter unreiner Haut leidet und zu Akne- und Pickelbildung  neigt, findet in Creme, die Manuka Honig enthält, ein geeignetes Pflegeprodukt. Der MGO-Gehalt ist für die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Creme verantwortlich. Ein verbessertes Hautbild sowie eine rasche Abheilung und weniger Narben sind die sichtbare Folge der Anwendung von Manuka Honig Gesichtscreme.
Lippenpflege Lippenpflege auf Basis von Manuka Honig kann eine wertvolle Prävention sein, wenn die Lippen zu Herpes- und Bläschenbildung neigen. So ist die Lippenpflege eine grundsätzlich wohltuende Pflege, die der Lippenerkrankung sogar vorbeugen kann. Auch wenn bereits erste Anzeichen fühlbar sind, eignet sich eine Behandlung mit Manuka Honig Lippenpflege. Mehrmals täglich aufgetragen hilft sie, eine aufkommende Entzündung zu vermeiden. Außerdem unterstützt Manuka Honig die Wundheilung maßgeblich.
Bonbons Bonbons haben einen entscheidenden Vorteil, denn sie sind einfach zu verzehren und können leicht mitgenommen werden. Regelmäßig gelutscht ermöglichen sie eine Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens. Direkt nach dem Essen wirken sie entzündungshemmend und antibakteriell im Mundraum und helfen so, Entzündungen an Zahnfleisch und Rachen vorzubeugen.
Manuka Öl Manuka Öl wird aus den Blättern und Zweigen der Südseemyrte gewonnen. Es hat eine vergleichbare antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung wie der Honig selbst, ist aber durch die flüssige Konsistenz für manche Anwendungsgebiete schlicht besser geeignet. Manuka Öl lässt sich zum Inhalieren bei Erkältungen sowie als Zusatz zu einem Vollbad verwenden, das bei Hautkrankheiten und Erkältung Linderung verspricht. Als Massageöl kann es auf die Haut aufgetragen werden. Angereichert mit Wasser kann es zum Mundwasser werden, das den Mundraum pflegt, Entzündungen vorbeugt und Bakterien den Nährboden entzieht.
Manuka Honig Lösung Mit einer Manuka Honig Lösung lässt sich zum Beispiel die Nase durchspülen. Eine Lösung lässt sich aus dem Honig selber herstellen, es wird einfach so viel Wasser hinzugefügt, dass das Produkt wässrig wird. Bei Schnupfen und verstopfter Nase ist eine Lösung aus Manuka Honig ausgesprochen praktisch. Abgefüllt in einen handelsüblichen Nasenspray-Behälter kann es ständig mitgeführt werden.
Zahnpasta Manuka Zahnpasta eignet sich sowohl zur präventiven Zahnreinigung als auch zur Anwendung bei Parodontitis sowie Entzündungen im Mundraum. Zweimal täglich angewendet hilft Manuka Zahnpasta dabei, die krankmachenden Bakterien im Mundraum zu beseitigen.

Neben dieser Palette an Sonderprodukten auf Manuka Basis, lässt sich auch die klassischste Form, der Manuka Honig, käuflich erwerben und vielseitig anwenden. Dieser kann ähnlich wie regulärer Honig als Süßungsmittel von Tee oder Milch verwendet werden. Wärme tut der Wirkung von Manuka Honig dabei keinen Abbruch, es löst sich in warmen Getränken auf. Alternativ kann er als gesunder Brotaufstrich verzehrt werden. Zur Behandlung von äußeren Entzündungen kann Manuka Honig direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Dort wirkt er entzündungshemmend und desinfizierend zugleich.

Für die pure Anwendung empfehlen sich insbesondere der Mund, der Rachen und die Nase. Die entzündungshemmenden Bestandteile im Manuka Honig sorgen für die Desinfektion von Mundschleimhäuten und Zahnfleisch. Insofern können mit purem Manuka Honig Zahnschmerzen gelindert und Entzündungen gehemmt werden. Das Einreiben der Nasenschleimhäute mit Manuka Honig lässt diese abschwellen. Außerdem ist der pure Manuka Honig zur Herstellung von Wundauflagen und Wickeln geeignet. Es ist eine schnelle Hilfe bei schmerzenden Wunden, Verbrennungen und Insektenstichen. Auch punktuell hilft Manuka Honig unter einem Pflaster.

Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Inhalte dienen der neutralen Information und stellen keinen Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Nähr-, Arznei-, Heilmittel, Methoden oder Behandlung dar. Unsere Beiträge und Tipps beziehen sich lediglich auf die vorgestellten Produkte als Lebensmittel und ihre Verwendungen im Allgemeinen und bezwecken eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Produkten. Wir sind weder selbst Händler, noch produzieren wir die hier vorgestellten Artikel. Dieses Portal beschäftigt sich ausschließlich mit Produkten, die wir selbst verwendet haben. Hinweise auf konkrete Produkte einzelner Hersteller und Empfehlungen betreffen lediglich unsere Einkaufsquellen. Sie beziehen sich auf eigene Erfahrungen. manukahonig-neuseeland.de ist ein reines Ratgeber-Portal. Wir empfehlen dringend, sämtliche Verwendungs- und Warnhinweise auf diesen Internetseiten sowie auf den jeweiligen Verpackungen der etwaig erworbenen Produkte streng zu beachten. Es kann keine Garantie auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Ausgewogenheit der Informationen gegeben werden. Die Inhalte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und sollten nicht als Grundlage eigener Diagnosen und Handlungen dienen. Wir übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus den hier dargestellten Inhalten ergeben.

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