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Manuka Honig – ein Heilmittel mit starker Wirkung gegen Bakterien

Manuka Honig aus Neuseeland
Der Manuka Honig ist an der dunkelgelben, fast braunen Farbe und an einem intensiven Geschmack zu erkennen.

Die Heilkraft des Honigs machen sich die Menschen schon seit tausenden von Jahren zu Nutzen. Während man früher intuitiv gehandelt hat, wird die Wirkung des Honigs heute mit großem Interesse erforscht. Dabei hat es der Manuka Honig der Honigforschung ganz besonders angetan.

Bei dem Manuka Honig hadenlt es sich um einen Honig, der in seiner Wirkung bislang einzigartig ist. Ebenso einzigartig ist auch sein Vorkommen, denn der echte Manuka-Honig stammt ausschließlich aus Neuseeland und kleinen Teilen Australiens.

Gewonnen wird er aus dem Nektar der Blüten der Südseemyrte, auch Manukastrauch genannt. Der Manukastrauch gehört zu den Myrtengewächsen und ist mit dem australischen Teebaum verwandt. Der wissenschaftliche Name lautet „Leptospermum scoparium“. Umgangssprachlich spricht man häufig auch einfach von Manuka, der Name, dem die Maori dem Strauch gegeben haben.

Obwohl die Ureinwohner Neuseelands die Sydseemyrte schon lange zur Wundbehandlung ihrer Kranken nutzten, wie der Botaniker Joseph Banks bereits im 18 Jahrhundert beobachten konnte, hat man die Gewinnung des Manuka Honigs relativ spät entdeckt, was nicht zuletzt daran lag, dass die Honigbienen erst 1839 von Missionaren ins Land gebracht wurden. Heute sind es Ligistica Bienen die den Nektar für den wertvollen Manuka Honig sammeln.

Faktencheck zu Manuka Honig

  • Herkunft: Nektar der Südseemyrte aus Neuseeland
  • Besonderheiten: höchster bekannter MGO Gehalt aller Honigsorten; wirkt antiseptisch, antibakteriell und antioxidativ
  • Wichtigste Anwendungen: zur Wundheilung auch bei Verbrennungen, Desinfektion, gegen Pilzerkrankungen, Entzündungen div. Art wie Halsschmerzen, Zahnfleisch uvm.
  • Darreichung: Manuka Honig pur, Manuka Creme, Manuka Zahnpasta, Manuka Gel, Manukaöl, Manuka Bonbons

Die Manuka Pflanze

Manuka Strauch in der Blüte
Der Manuka Strauch in seiner Blüte.

  Fakten: Manukapflanze

Botanischer Name: Leptospermum scoparium

Pionierpflanze: breitet sich auf brachliegenden Flächen aus

Ausprägung und Größen: Bodendecker sind knapp 5 cm hoch, Bäume von stattlicher Größe bis zu 15 m, Strauch zwischen 2 - 5m

Kultivierung: selbst kultivieren möglich, da Manuka Viren, Bakterien und Pilzen bekämpft und keine Pflanzenschutzmittel notwendig sind; rasche Verbreitung

Wer nach Neuseeland reist, wird auf der Nordinsel ausgedehnte Felder auf hügeligem Gelände finden, die von dem widerstandsfähigen Manukastrauch überzogen sind. Zur Blütezeit duften die Felder sehr aromatisch und sind alleine deshalb schon eine Reise wert.

Doch nicht jedermann erfreut sich an den Sträuchern. Den Bauern ist der Strauch ein Dorn im Auge, denn sobald es auf den Feldern an pflanzlicher Konkurenz fehlt, breitet sich der Manukastrauch ungehindert aus und erschwert so den Anbau anderer Pflanzen. Verbleibt nur ein kleines Wurzelstück im Boden, entwickelt sich daraus innerhalb kürzester Zeit neuer Aufwuchs.

Manuka ist ein rasch wachsender Strauch und er ist nicht wählerisch, was die Standortbedingungen auf Neuseeland angeht. Der robuste Strauch kann sich an widristgste Witterungsbedingungen anpassen und scheut weder Hitze noch Kälte.

Herkunft und Verbreitung des Manuka Strauchs in Neuseeland

Die Herkunft von Manuka bezieht sich ausschließlich auf Neuseeland. Dort wachsen die Sträucher überall. Sie sind auf der Nordinsel ebenso zu finden wie auf der Südinsel. Auch auf Stewart Island ist die Pflanze anzutreffen.

Als Europäer nach Neuseeland kamen, wurde Wälder für die Herstellung von Schiffen abgeholzt. Außerdem brannten Maori Flächen nieder, die sie als Ackerland nutzen wollten. Als diese Flächen später brachlagen, hat sich der Manukastrauch dort angesiedelt und ausgebreitet.

Neuseeland ist aus diesen Gründen von Manuka Sträuchern überzogen. Als die oben erwähnte Ligistica Biene auf die Inseln kam, fand sie eine Art El Dorado vor, nämlich riesige Flächen blühender Manuka Sträucher. Sie sammelt bis heute auf den weiten Flächen Neuseelands den Nektar und verwandelt ihn in wertvollen Manuka Honig. Die neuseeländischen Imker stellen ihre Bienenstöcke heute inmitten dieser weitgehend unberührten Natur auf und sorgen für stetigen Nachschub des köstlichen Bienenprodukts.

Manuka Strauch in der Blüte
Bienenstöcke inmitten der neuseeländischen Natur sorgen für permanenten Nachschub von weltweit stark nachgefragtem Manuka Honig

Die Bedeutung von MGO und UMF

Es gibt den Manuka-Honig in unterschiedlichen Wirkungsgraden und verschiedenen Qualitäten. In Deutschland gibt der MGO-Wert Auskunft über den Methylglyoxal-Wert und damit über die Qualität des Honigs. In Neuseeland wird die Qualität des Honigs mit dem sogenannten UMF (Unique Manuka Factor = „einzigartigen Manuka Effekt“) ausgewiesen, wofür sich die neuseeländischen Imkerreien kostenpflichtig lizensieren lassen. Beide Faktoren geben Auskunft über die antibakterielle Aktivität des Honigs und werden in einem unabhängigem Labor ermittelt.

Um neuseeländische UMF-Angaben mit eurpäischen MGO-Angaben zu vergleichen, kann man sich an Umrechnungstabellen orientieren. Finden sich keine Angaben über MGO oder UMF auf dem Manuka-Produkt, besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine Manuka Fälschung handelt.

Übersetzungstabelle UMF - MGO

Unique Manuka Factor UMF Methylglyoxal (MGO) mg/kg
10+ 263
15+ 514
20+ 829
40+ 829

Beispiel: wenn Sie einen hoch konzentrierten Manuka-Honig mit der Bezeichnung „MGO™ 400+“ suchen, bedeutet das, dass mindestens 400mg Methyglyoxal pro kg enthalten sind.

Herstellung von Manuka Honig

Manuka Honig kann nur während der Blütezeit des Manuka Strauchs gewonnen werden. Imker müssen deshalb sehr sorgfältig arbeiten und dafür sorgen, dass nicht zu viele Pollen anderer Blüten in den Bienenstock verbracht werden. Das führt zu einer unspezifischen Mischung, was der Qualität einen Abbruch tut. Das rechtzeitige Austauschen der Waben zum Anfang und Ende der Blütezeit wirkt dem Effekt entgegen.

Geerntet wird der Honig von den Imkern im Kaltschleuderverfahren. Dabei wird auf den Einsatz von Wärme verzichtet, so dass keine der wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Das Kaltschleuderverfahren ist die wohl schonendste Gewinnung von Honig.

Um die Manuka-Honig Qualität festzustellen werden Honigproben regelmäßig in ein Labor geschickt, wo der MGO-Gehalt gemessen wird, der angibt, wie hoch die Methylglyoxal-Konzentration ist.

Wirkung und Anwendungen von Manuka Honig

Manuka Honig Anwendungen
Abbildung: Mögliche Anwendungen von Manuka Honig in der Übersicht

Manuka Honig wurde schon von den Ureinwohnern Neuseelands bei unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen verwendet. So kam er zum Beispiel zum Desinfizieren und Heilen von Wunden zum Einsatz. Aber auch bei Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten soll er gute Dienste geleistet haben.

Zurückzuführen ist dies auf die:

  • antibakterielle,
  • antivirale,
  • antiseptische,
  • antimykotische, und
  • antientzündliche

Wirkung des Honigs, die er dank der hochwirksamen Inhaltsstoffe hat. Neben Proteinen, Zucker und Wasserstoffperoxid ist der Stoff Methylglyoxal enthalten. Methylglyoxal ist ein Zuckerabbauprodukt und stellt die antibakteriell aktive Komponente im Manuka Honig dar.

Die Wirkung des Manuka Honigs wird mittlerweile auch von Medizinern sehr geschätzt, und so kommt der neuseeländische Honig in Krankenhäusern vermerht zur Anwendung, vor allem in der Wundversorgung.

Was die Wirksamkeit von Manuka Honig betrifft, so lässt sich diese in Kombination mit anderen Naturprodukten sogar messbar verstärken. Der wohl wichtigste Wirkungsverstärker ist Propolis. Des Weiteren können auch die folgenden Produkte die Wirksamkeit des Honigs unterschützen: Pollen, Geleé Royal, Grüner Tee, Aloe Vera

Video über Manuka Honig

Verwendungsmöglichkeiten von Manuka Honig

Generell betrachtet ist Manuka Honig innerlinch und äußelrich anwendebar. Als natürliches Antibiotikum wirkt er gegen eine Vielzahl von Bakterien, Viren und Pilze. Er ist sogar in der Lage gegen Krankenhauskeimen den garaus zu machen. Er dämmt das Wachstum und die Verbreitung von antibiotikaresistenten Erregern ein. Dies macht ihm zu einem effektiven Mittel zur Behandlung von Wunden, Verbrennungen und Hauterkrankungen, die anfällig sind für Infektionen mit resistenten Keimen.

Weitere Einsatztgebiete sind Magen-Darm-Erkrankungen, Wundinfektionen, Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes und Pilzinfektionen.

  • Entzündungen:

    Geeignet für die Anwendung von inneren und äußeren Entzündungen. Zur äußeren Anwednung empfehlen sich Wundauflagen, während innere Entzündungen mit einer Einnahem von Manuka Honig behandlet werden. Der Honig verhindert, dass weitere Keime in die entzündeten Stellen eindringt und heilt betroffene Stellen von innen nach außen aus.

  • Erkältungen:

    Erkältungen sind in der Regel mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen verbunden. Manuka Honig lindert innerlich angwendet die Entzündungszeichen im Hals und stärkt gleichzeitig das Immunssystem. Symptome des Schnupfens können gelindert werden, indem die Naseninnenwand mit Honig bestrichen wird.

  • Immunsystem stärken:

    Ein geschwächtes Immunsystem bietet gesundheitsschädlichen Erreger eine gute Grundlage, um sich im Körper auszubreiten. Erkältungen, Mattheit und Müdigkeit sind die Folge. Mit der regelmäßigen Einnahme von Manuka Honig können die Abwehrkräfte gestärkt werden, wodurch der Körper widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger wird.

  • Diabetisches Fußsyndrom:

    Patienten die unter einem diabetischen Fußsyndrom leiden haben häufig Wunden an Beinen und Füßen, die aufgrund von Durchblutungsstörungen nicht richtig verheilen. In vielen Fällen werden diese Wunden zusätzlich mit Keimen besiedelt, die das Ausmaß noch verschlimmern. Wo Antibiotika oft versagt, vermag Manuka Honig zu helfen. In Krankenhäusern nutzen Ärzte zur Behandlung offener, infizierter Wunden Wundauflagen mit Manuka-Honigmit dem Ergebnis, dass die Wunden nach kurzer Zeit ausheilen und sich schließen.

  • Haut:

    Bei der Hautpflege punktet Manuka Honig sowohl bei gesunder, als auch bei kranker Haut. Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte belasten Betroffene durch Juckreiz und entzündete Stellen. Eine Hautpflege mit Manuka Honig kann helfen, die Haut zu beruhigen, die Entzündungen zu reduzieren und den Juckreiz zu lindern. Münde Haut erlangt mehr Strahlkraft und außerdem wird die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.

  • Verdauungssystem:

    Sind entzündliche Magen-Darm-Beschwerden Schuld an der Störung des Verdauungstraktes, kann man mit der Einnahme von Manuka Honig gegen die Beschwerden angehen. Erreger, wie Escherichia coli und Staphylococcus können das gesamte Verdauungssystem durcheinander bringen und mit der Gabe von Manuka Honig wirkungsvoll bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zusätzlich stärkt Manuka Honig die Darmflora.

  • Zahnpflege:

    Manuka Honig eigent sich sehr gut zur Zahnpflege, da er eine gesunde Mundflora fördert. Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen, Karies und Entzündungen der Mundschleimhaut lassen sich dank der antimikrobiellen Wirkung des Manuka Honigs gut behandlen und vorbeugen.

  • Mund- und Rachenraum:

    Zu Beschwerden im Mund- und Rachenraum zählen Aphten, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, Karies, Parodontose und Kehlkopfentzündungen. Zahnpflegeprodukte mit Manuka Honig wirken entzündungshemmend und lindern viele der genannten Probleme. Aber auch pur angewendet kann Manuka Honig beim Abheilen der Entzündungen helfen.

  • Wundheilung:

    Kleine und große Wunden lassen sich sehr gut mit Manuka Honig behandeln. Großzügig aufgetragen hilft der Honig, die Wunden auszuheilen. Gleichzeitig bildet der Honig eine natürliche Barriere, die das Eindringen von Keimen verhindert.

  • Verbrennungen:

    Manuka Honig lässt sich auch bei Verbrennungen wunderbar einsetzen. Wurde Hautgewebe nachhaltig geschädigt, hilft Manuka Honig zerstörtes Gewebe abzutragen. Gleichzeitig unterstützt er den Aufbau neuer Hautschichten und verhindert die Besiedelung pathogener Keime.

  • Inneres Gleichgewicht:

    Manuka Honig bringt Körper und Geist wieder in Einklang und kämpft aktiv an allen körperlichen Fronten dafür, dass der Konsument sich rundherum wohlfühlt. Bakterien wird der Nährboden entzogen, Entzündungen werden gelindert und auch das Immunsystem und die Abwehrkräfte werden mit der regelmäßigen Einnahme von Manuka Honig gestärkt. Müdigkeit, Stressanfälligkeit, Erschöpfung und Gereiztheit führen zu körperichem Unwohlsein. Manuka Honig wirkt gegen diese Symptome und förder das innere Gleichgewicht.

Einnahmehinweise von Manuka Honig

Die Einnahme von Manuka Honig ist denkbar einfach. Je nach Bedarf und Erkrankung wird der Honig pur oder verdünnt eingenommen oder äußerlich auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen.

Bei Erkältungen, Husten und Halsschmerzen empfiehlt sich mehrmals täglich ein heißer Tee, der mit einem Teelöffel Honig gesüßt wird. Alternativ kann der Honig pur eingenommen werden. Der Honig sollte in diesem Fall so lange wie möglich im Mund behalten und langsam runtergeschluckt werden.

Bei Nasennebenhöhlenentzündungen und Schnupfen können die Nasenwände von innen mit Honig bestrichen werden. Am besten vor dem Schlafengehen. So kann der Honig über Nacht auf die Nasenschleimhäute einwirken.

Bei Blasenentzündungen sollte Manuka Honig in Kräutertee gemischt werden und über den Tag verteilt getrunken werden. Je mehr, desto besser. So werden die Wirkstoffe aufgenommen und mit der Flüssigkeit werden die Krankheitserreger gleich ausgespült.

Manukaöl und Manuka Rinde

Manukaöl sowie Manukarinde sind ebenfalls Produkte des neuseeländischen Strauchs. Grundsätzlich bringen diese beiden Produkte ebenfalls antiseptische Eigenschaften mit. Insbesondere bei Problemen im Mund und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich hat sich Manuka-Öl bewährt. Neben der inneren Anwendung eigent es sich auch sehr gut für Massagen. Es entspannt und wirkt beruhigend.

Manuka Rinde hingegen ist ein Produkt, das hierzulande so gut wie gar nicht zu finden ist. Dabei gilt die Rinde als hochwirksamer Entzündungshemmer. Die Maori haben aus der Rinde Aufgüsse hergestellt und haben damit Wundwickel gemacht. Aber auch bei Magen-Darm-Bescherden kam sie zum Einsatz. Wer einen grünen Daumen hat, kann versuchen einen Manukastrauch heranzuzüchten.

Manuka Honig Kaufempfehlung

Wer sich beim Kauf von Manuka Honig sicher sein möchte, dass es sich um echten neuseeländischen Honig handelt und nicht um eine der vielfach in Umlauf gebrachten Fälschungen sollte bei Kauf einige Dinge beachten.

Auf Qualitätssiegel achten: Echter Manuka Honig ist mit entsprechenden Qualitätsiegeln versehen. Qualitätssiegel sind der MGO-Faktor und UMF (Unique Manuka Factor). Diese sollten gut sichbar auf der Verpackung zu sehen sein.

Achtung vor Schnäppchen: Echter Manuka Honig hat seinen Preis. So kosten 250 g, je nach Qualitätsstufe, zwischen 30 und 80 Euro. Wird Manuka Honig für ca. 20 Euro/250 g angeboten, sollte man genauer hinsehen, denn es könnte sich um Fälschungen handeln. Diese werden häufig mit Bezeichnungen wie "activa Plus" oder "active 12+" in Umlauf gebracht und enthalten keinen echten Manuka Honig.

Medihoney: Bei Medihoney handelt es sich um eine Mischung aus Manuka Honig und besonders geeigneten australischen Honigen. Dieser Honig ist frei verkäuflich in Apotheken erhältlich und wird auch in Krankenhäusern zur Wundbehandlung verwendet.

Manuka Honig richtig aufbewahren

Manuka Honig gibt es in ganz unterschiedlichen Verkaufsformen und Produkten, die eine breite Nutzung ermöglichen. Allen Produkten gemein ist die Art, wie sie am besten gelagert werden: kühl, trocken und dunkel.

Die Konsistenz des Honigs liefert einen Anhaltspunkt über seinen Frischezustand. Genißebarer Honig sollte cremig sein und eine hellbraune Färbung aufweiesen. Sollten sich Kristalle gebildet haben, ist das kein Grund zur Sorge sondern ein ganz normaler Vorgang.

Ist der Honig jedoch flüssig, sollte er nicht mehr verzehrt werden. Dies geschieht, wenn Raumluft in den Honig gelangt, wodurch der Honig unter Feuchtigkeitseinfluss flüssig und ungenießbar wird.

Am besten bewahrt man den Honig in einem dunklen Glas auf, das in einem trockenen und kühlen Raum gelagert wird. Der Kühlschrank ist also nicht der richtige Ort für Manuka Honig.

Manuka Honig Produkte

Die folgende Übersichtstabelle zeigt, welches Manuka Honig Produkt für welche Anwendung am besten geeignet ist:

Produkt Anwendungsmöglichkeiten
Creme Wer unter unreiner Haut leidet und zu Akne- und Pickelbildung  neigt, findet in Creme, die Manuka Honig enthält, ein geeignetes Pflegeprodukt. Der MGO-Gehalt ist für die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Creme verantwortlich. Ein verbessertes Hautbild sowie eine rasche Abheilung und weniger Narben sind die sichtbare Folge der Anwendung von Manuka Honig Gesichtscreme.
Lippenpflege Lippenpflege auf Basis von Manuka Honig kann eine wertvolle Prävention sein, wenn die Lippen zu Herpes- und Bläschenbildung neigen. So ist die Lippenpflege eine grundsätzlich wohltuende Pflege, die der Lippenerkrankung sogar vorbeugen kann. Auch wenn bereits erste Anzeichen fühlbar sind, eignet sich eine Behandlung mit Manuka Honig Lippenpflege. Mehrmals täglich aufgetragen hilft sie, eine aufkommende Entzündung zu vermeiden. Außerdem unterstützt Manuka Honig die Wundheilung maßgeblich.
Bonbons Bonbons haben einen entscheidenden Vorteil, denn sie sind einfach zu verzehren und können leicht mitgenommen werden. Regelmäßig gelutscht ermöglichen sie eine Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens. Direkt nach dem Essen wirken sie entzündungshemmend und antibakteriell im Mundraum und helfen so, Entzündungen an Zahnfleisch und Rachen vorzubeugen.
Manuka Öl Manuka Öl wird aus den Blättern und Zweigen der Südseemyrte gewonnen. Es hat eine vergleichbare antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung wie der Honig selbst, ist aber durch die flüssige Konsistenz für manche Anwendungsgebiete schlicht besser geeignet. Manuka Öl lässt sich zum Inhalieren bei Erkältungen sowie als Zusatz zu einem Vollbad verwenden, das bei Hautkrankheiten und Erkältung Linderung verspricht. Als Massageöl kann es auf die Haut aufgetragen werden. Angereichert mit Wasser kann es zum Mundwasser werden, das den Mundraum pflegt, Entzündungen vorbeugt und Bakterien den Nährboden entzieht.
Manuka Honig Lösung Mit einer Manuka Honig Lösung lässt sich zum Beispiel die Nase durchspülen. Eine Lösung lässt sich aus dem Honig selber herstellen, es wird einfach so viel Wasser hinzugefügt, dass das Produkt wässrig wird. Bei Schnupfen und verstopfter Nase ist eine Lösung aus Manuka Honig ausgesprochen praktisch. Abgefüllt in einen handelsüblichen Nasenspray-Behälter kann es ständig mitgeführt werden.
Zahnpasta Manuka Zahnpasta eignet sich sowohl zur präventiven Zahnreinigung als auch zur Anwendung bei Parodontitis sowie Entzündungen im Mundraum. Zweimal täglich angewendet hilft Manuka Zahnpasta dabei, die krankmachenden Bakterien im Mundraum zu beseitigen.

Neben dieser Palette an Sonderprodukten auf Manuka Basis, lässt sich auch die klassischste Form, der Manuka Honig, käuflich erwerben und vielseitig anwenden. Dieser kann ähnlich wie regulärer Honig als Süßungsmittel von Tee oder Milch verwendet werden. Wärme tut der Wirkung von Manuka Honig dabei keinen Abbruch, es löst sich in warmen Getränken auf. Alternativ kann er als gesunder Brotaufstrich verzehrt werden. Zur Behandlung von äußeren Entzündungen kann Manuka Honig direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Dort wirkt er entzündungshemmend und desinfizierend zugleich.

Für die pure Anwendung empfehlen sich insbesondere der Mund, der Rachen und die Nase. Die entzündungshemmenden Bestandteile im Manuka Honig sorgen für die Desinfektion von Mundschleimhäuten und Zahnfleisch. Insofern können mit purem Manuka Honig Zahnschmerzen gelindert und Entzündungen gehemmt werden. Das Einreiben der Nasenschleimhäute mit Manuka Honig lässt diese abschwellen. Außerdem ist der pure Manuka Honig zur Herstellung von Wundauflagen und Wickeln geeignet. Es ist eine schnelle Hilfe bei schmerzenden Wunden, Verbrennungen und Insektenstichen. Auch punktuell hilft Manuka Honig unter einem Pflaster.

 

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Hinweis:
manukahonig-neuseeland.de